Adventure time

21Juli2020

Am Montag gab es dann ganz spontan (was auch sonst in Island) einen sehr abenteuerlich und aufregenden Tag.

 

Wir frühstückten in Ruhe und dann ging es gegen 11 Uhr auch schon los.

 

Als erstes stoppten meine Gastmutter, die Mädchen und ich und sammelten den Ältesten ein, der das Wochenende bei einem Freund verbringen durfte.

Danach ging es weiter nach Blönduós, zuerst ein paar Unterlagen abgeben und zur Bank und dann ins Schwimmbad. Das Wetter war endlich wieder sommerlich und die Kinder lieben es dort, also nutzen wir meistens die Tage, an denen wir eh nach Blönduós müssen, um auch schwimmen zu gehen.

Die Kids hatten großen Spaß, meine Gastmutter und ich waren meistens damit beschäftigt die Kinder irgendwo im Getümmel zu suchen und um kurz vor 1 war es auch schon wieder Zeit aufzubrechen.

Duschen und anziehen dauert ja mit Kindern immer eine Weile und so fuhren wir danach hoch zur Tankstelle und aßen dort Hotdogs ๐Ÿฅฐ eigentlich wollten die Kinder Pizza haben, aber glücklicherweise war die Zeit zu knapp, um darauf zu warten.

 

Nach dem Essen ging es erst zum Arzt mit der Mittleren und danach zum „Flughafen“ in Blönduós ๐Ÿ™ˆ

 

Dort hatten wir einen Rundflug über die Umgebung gebucht und ich glaube, dass ich mit Abstand die aufgeregteste Person war ๐Ÿ˜‚

Zuerst wurde unser Flugzeug getankt und dann haben wir es gemeinsam in die „Startposition“ geschoben.

Geflogen wurde nämlich in zwei Anläufen, da in den Flieger nur 4 Personen passten ๐Ÿ™ˆ

Also flogen erst meine Gastmutter mit dem Ältesten und der Jüngsten. Währenddessen warteten die Mittlere, ein Freundin und ich auf unseren Flug ๐Ÿ˜‚

 

 

Dann war es endlich soweit: die Maschine landete wieder, wir durften unsere Plätze einnehmen, Kopfhörer aufsetzen und in einem wundervollen englisch-isländischen Mix ging es dann hoch hinaus, über Blönduós, Vatnsdalur rüber zum Hvítserkur (wo wir auch noch Seerobben am Strand haben liegen sehen ๐Ÿ˜) und dann an der Küste entlang zurück nach Blönduós ๐Ÿฅฐ die meisten Strecken dort bin ich mit dem Auto schonmal gefahren, aber von oben sieht das alles natürlich nochmal ganz anders aus ๐Ÿ˜‚๐Ÿฅฐ

 

Es hat so unglaublich viel Spaß gemacht und wir waren alle total begeistert und glücklich.

Aber nach dem Vergnügen kam die Arbeit wieder, denn wir halfen mit das Flugzeug zurück in die Halle zu schieben. Angepackt wurde mit drei Personen und schwupps war alles wieder an Ort und Stelle ๐Ÿ˜…

 

Danach fuhren wir noch schnell zum Viehhandel und kauften ein Paar Sachen die wir zum Heuballen machen brauchen und dann ging es zurück nach Hause.

 

Bei der nächsten Farm stoppten wir noch zum quatschen und Kaffee trinken und um halb sechs waren wir dann auch wieder zu Hause ๐Ÿ˜…

 

Dort hörte die Action aber noch nicht auf. Während ich mit den Mädels im Garten spielte und die Pferde besuchte, fuhr mein Ältester im Kubota-Auto raus auf die Felder um den Männern mit den Heuballen zu helfen.

 

Beim Abendessen habe ich dann auch erfahren, dass ich danach nicht wie sonst so üblich frei haben würde, sondern nochmal rausfahren musste ๐Ÿ˜…

Die Kids sind alle mit auf den Traktor gegangen und meine Gastmutter und ich fuhren mit dem PickUp raus um neue Folie für die Ballen zu kaufen. Das Auto ist ein Schaltwagen, den meine Gastmutter nicht so gerne fährt. Daher hatte ich die Ehre meinen Teil zum heuen beizutragen und das Auto zu fahren ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚ ein komisches Gefühl, denn normalerweise fährt immer meine Gastmutter ๐Ÿ˜ฌ

 

Am späten abend bin ich dann nur noch runter zum Fluss gefahren und habe dort ein wenig gelesen.

Die Kinder kamen tatsächlich erst gegen 23 Uhr wieder heim, sodass diese am nächsten Morgen was länger geschlafen haben ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

Svenja und die Autos

17Juli2020

Am Freitag (17.07) waren wir, die Mädels und ich, eine AuPair-Freundin in der Gegend besuchen.

Da meine Gastmutter an diesem Nachmittag nach Akureyri gefahren war, um meinen Gastpapa von der Arbeit abzuholen (das Schiff hat jetzt Sommerpause), musste ich wieder das Auto meines Gastpapas nehmen.

 

Wir fuhren also kurz nach dem Mittagessen los und waren nach 45 Minuten Fahrt auch schon angekommen ๐Ÿ˜…

 

Das Wetter an diesem Tag war mehr als durchwachsen: 3 Grad, Sturm und Schneeregen ๐Ÿคจ im Sommer..

 

Eigentlich war klar, dass wir den Tag drinnen verbringen würden, daher hatte ich die Regenhosen im Auto gelassen.

Die Kinder waren nach einer Weile drinnen spielen so voller Energie und Motivation, dass sie unbedingt draußen spielen wollten. Kein Problem dachten wir uns, packen wir die Kinder in Regenklamotten und dann kann es los gehen. Dazu sollte es aber nicht kommen...

 

Denn Svenja wäre nicht Svenja wenn nicht immer irgendwas schief laufen würde ๐Ÿ˜‚

Und so kam es, dass erst die Fernbedienung des Schlüssels nicht funktionierte - was an sich ja auch gar kein Problem ist - aber dann blieb der Schlüssel plötzlich im Schloss stecken. Das Auto war natürlich noch abgeschlossen und so stand ich dann da im Regen und dachte mir nur: warum immer ich? ๐Ÿ˜‚

 

Alles rütteln und wackeln brachte leider keinerlei Erfolg, noch dazu war es so kalt, dass mir die Finger nach ca. 10 Minuten am abfrieren waren ๐Ÿ™„

 

Dann gingen wir erstmal wieder rein und wärmten uns ein wenig auf.

Irgendwann kamen dann die Gasteltern meiner Freundin wieder und auch diese versuchten vergebens das Auto zu öffnen oder den Schlüssel abzuziehen.

 

Ich konnte mir das Gesicht meines Gastpapas schon vorstellen, wenn er mich wieder hätte retten kommen müssen... ๐Ÿ˜‚

 

So weit kam es dann aber nicht, da es zu diesem Auto keinen Zweitschlüssel gibt und so war die Antwort meiner Gasteltern auf die Frage, was ich denn nun machen sollte: lass dir was einfallen.

Damit war das Gespräch beendet und ich musste mir was einfallen lassen ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

 

Mittlerweile waren einige Stunden vergangen, das Wetter immer noch beschissen und wir versuchten es also erneut.

 

Irgendwann schaffte es meine Freundin irgendwie das Auto zu öffnen, mit der Hilfe ihres Gastvaters öffneten wir auch noch die letzte Tür und bekamen irgendwie den Schlüssel aus dem Schloss.

 

Abgeschlossen habe ich das Auto seitdem nicht mehr ๐Ÿ˜‚ und das werde ich vermutlich auch erstmal nicht ๐Ÿ˜‚

 

Meine Gasteltern waren relativ erleichtert, als ich ihnen die erfreuliche Nachricht überbrachte und so ging es am Abend glücklich und zufrieden (nein, genervt, gestresst und erleichtert) wieder nach Hause, wo ich nur mit einem Schmunzel empfangen wurde ๐Ÿ˜ฌ

 

Diese Auto-Geschichten werden mich wohl ein Leben lang verfolgen.. ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

Eine Woche Deutschland

12Juli2020

Am Sonntag den 05 Juli ging es für mich nach dem Mittagessen nach Reykjavík auf eine etwas andere Reise.

 

Es war recht viel Verkehr und ich kam kaum vorran, aber gegen 17 Uhr war ich dann endlich bei meiner Gastoma angekommen. Dort musste ich erstmal etwas essen, da ich sonst das Haus nicht mehr verlassen hätte dürfen ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚ also gab es einen kleinen Snack und dann ging es, wenn auch etwas spät und gestresst, wieder los.

Ich holte eine Freundin, die in Begleitung von einer Freundin war, ab und wir fuhren zum Escape Room. Die beiden waren quasi schon Profis, ich blutiger Anfänger ๐Ÿ˜…

Dennoch entschieden wir uns für einen relativ schweren Raum und es hat echt Spaß gemacht, Hinweisen nachzugehen und das Rätsel zu lösen ๐Ÿ™ˆ am Ende hat uns die Bibel einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir haben es nicht in der vorgegebenen Zeit geschafft, den Raum zu verlassen. Dennoch hatten wir eine Menge Spaß und gingen danach noch Pizza essen ๐Ÿฅฐ

 

Danach war es schon nach 20 Uhr und ich machte mich schnell auf den Weg heim zu meiner Gastoma. Dort duschte ich noch und setzte mich ein wenig zu ihnen in die Küche, ehe ich auch schon ins Bett ging.

 

Wirklich viel geschlafen hatte ich diese Nacht nicht. Dazu war ich zu aufgeregt und da machte es dann auch keinen Unterschied mehr, ob ich um 3 oder halb 5 aufgestanden bin.

Kurz vor 5 Uhr am Morgen, ganz Kópavogur war still - da begann die Reise dann für mich. Glücklicherweise hatte ich das Auto meines Gastpapas bekommen, sodass ich relativ flexibel war.

Nach ca. 40 Minuten kam ich am Keflavikurflugvollur an, stellte das Auto ab und gab mein Gepäck auf.

 

Dann hieß es erstmals in meinem Leben einen Mund-Nasenschutz anziehen und ab in den Flieger. 
Dieser startet um 7:30Uhr und drei Stunden später landeten er auch schon wieder in Frankfurt - 12:30 Uhr Ortszeit.

Mit der Bahn ging es dann direkt nach Düsseldorf und dann nach Hause.

 

Die nächsten drei Tage waren vollgepackt mit Praktikum, Freunde und Familie treffen, Reiten, Friseur-Termin usw... Wirklich Urlaub war es nicht ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

Und dann ehe ich mich versehen konnte saß ich auch schon wieder in Düsseldorf am Flughafen und stieg um 14Uhr in den Flieger zurück auf die Insel ๐Ÿฅฐ

Dort angekommen gab es einen Corona-Test für mich und gegen 17 Uhr saß ich wieder im Auto, um zurück in den Norden zu fahren. Ich war schon am Flughafen sehr müde, sodass ich schon vorher einige Pausen eingeplant hatte. 
Den ersten unfreiwilligen Stopp machte ich allerdings vor dem Tunnel zwischen Reykjavík und Borgarnes. Dort war plötzlich ein Stau und Stillstand ๐ŸŽ‰ aber glücklicherweise ging es nach 20 Minuten ohne Probleme weiter.

 

In Borgarnes stoppte ich dann kurz um auf Toilette zu gehen und mir etwas zu Essen zu kaufen, was ich dann ca. 30km weiter bei einem Krater nahe Bifröst am essen war ๐Ÿ˜…

Das Wetter war alles andere als gut. Regen und Sturm ๐Ÿคจ๐Ÿ˜‚  dennoch lief ich die keine Ahnung wie vielen Treppenstufen rauf und machte einen Spaziergang um den Krater. Immer noch am warten auf das Testergebnis.

 

Danach setzte ich mich wieder ins Auto und hielt nur noch einmal an, um zu tanken.

Danach ging es auf direktem Wege heim, wo ich gegen 22Uhr ankam.

 

Glücklicherweise hatte ich genau in dem Moment, wo ich ins Tal abgebogen war, die Nachricht erhalten, dass der Corona-Test negativ war. So war der ganze Umgang mit den Kindern deutlich einfacher ๐Ÿ˜…

 


Das Fazit dieser Reise ist, dass es bekloppt ist, für 3 Tage Praktikum 6 Tage Reise auf sich zu nehmen ๐Ÿ˜… am Sonntag morgen habe ich erstmal bis 11 Uhr geschlafen, bis ich wieder halbwegs wach war ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

Ab in den Norden ๐ŸŽ‰

30Juni2020

Nachdem meine Gastmutter die ganze Woche in Reykjavík war gab es am Donnerstag quasi einen fliegenden Wechsel.

 

Als sie gegen halb 6 nach Hause kam, besprachen wir den weiteren Plan. Eine Freundin hatte mich übers Wochenende auf ihre Farm nach Þórshöfn eingeladen und das Angebot konnte ich natürlich nicht ablehnen.

Es war von vorne herein klar, dass ich von Akureyri aus hinfliegen würde, da die Autofahrt an die 6 Stunden oder mehr dauern würde und mir das bei 90km/h doch zu viel war ๐Ÿ˜…

 

Die finale Frage war bloß wie ich nach Akureyri kommen würde, da der Flug schon um 9.30 Uhr ging und ich ursprünglich nicht das Auto zur Verfügung hatte ๐Ÿ˜ฌ

Erst war es eine Mitfahrgelegenheit, dann der Bus und plötzlich änderte sich alles und ich durfte doch das Auto nehmen.

 

An dem Abend stellte sich dann nur noch die Frage, ob ich bereits abends hinfahren sollte und bei Freunden übernachten sollte oder doch besser morgens ganz früh direkt zum Flughafen fahren sollte. Die Kleine hatte mich ja meist schon um 6 Uhr morgens geweckt, sodass ich abwägen musste, wann ich müder sein würde - abends oder morgens ๐Ÿ˜‚

 

Nach dem Abendessen habe ich dann erst noch die Lämmer gefüttert und war mit den Hunde  draußen, ehe ich mich dann gegen 20 Uhr spontan entschied, meine Klamotten ins Auto zu packen und loszudüsen ๐Ÿ˜ฌ

 

Gegen 20.30 Uhr war ich dann auch endlich damit fertig und machte mich auf den Weg. Zuerst stoppte ich noch in Varmahlið zum tanken, wo ich zufällig meinen Nachbarn traf, der gerade sein Pferd weggefahren hatte, und verquatschte mich da natürlich ein wenig ๐Ÿคฆ๐Ÿฝ‍โ™€๏ธ๐Ÿ˜…

 

Dann ging es aber wirklich nach Akureyri, wo mich eine Freundin schon erwartete. Gegen 22.30Uhr war ich dann in deren Apartment, wo ich erstmal ihren Freund kennenlernte und wir dann zusammen auf dem Sofa saßen und ein Bierchen tranken ๐Ÿคจ๐Ÿ˜…

Hach, ein wundervolles Gefühl Urlaub weit weg von den Kindern zu haben (eigentlich kann ich mich nicht beklagen, die Zeit mit ihnen allein war sehr entspannt, aber mein letzter kinderfreier Urlaub war ja schon etwas länger her ๐Ÿ˜ฌ).

 

Am nächsten morgen standen wir ganz entspannt um 8 Uhr auf, frühstückten gemeinsam und dann machte ich mich auf dem Weg zum Flughafen.

Das Auto geparkt und dann gemütlich um kurz nach 9 eingecheckt. Diese Ruhe und Gelassenheit hier am Flughafen ist einfach der Hammer!

 

Um 9.28 Uhr begann dann das Boarding. Ganze 3 Personen saßen mit mir im Flieger nach Vopnafjörður ๐Ÿ˜…

 

Nach 40 Minuten Flug kamen wir dort an und es war eine kurze Pause von 10-15 Minuten angesagt. Nach kurzer Zeit kam der Pilot dann zurück und sagte, dass zu viel Sturm und Nebel in Þórshöfn wären, um dort landen zu können ๐Ÿคจ es werde ein wenig gewartet und dann weitergeschaut. Auf meine Frage, was denn passieren würde, wenn wir nicht dorthin fliegen könnten, sagte er nur: entweder Sie kommen mit uns zurück nach Akureyri oder sie fahren Auto. Lustig, ich hab natürlich überall ein Auto stehen ๐Ÿคฆ๐Ÿฝ‍โ™€๏ธ

 

Das warten war gefühlt endlos lang aber dann die Nachricht: Boarding - wir können fliegen! Da war ich doch sehr erleichtert! ๐Ÿ˜…

Ab in den Flieger und nach 30 Minuten kamen wir endlich an - aber vorher mussten wir noch einmal durchstarten, da die Sicht bei der Landung von der einen Seite zu schlecht war.

 

Hier angekommen hat meine Freundin mich am Flughafen abgeholt und dann sind wir erstmal in den Ort gefahren um einkaufen zu gehen. Danach fuhren wir die ca. 8km raus auf die Farm.

 

Wir gaben das Auto bei der Gasttante ab und quatschten kurz mit ihr und dann gingen wir runter zum Haus.

 

Das Haus war frisch renoviert und hatte sehr große „Gemeinschaftsräumen“ und einen wunderschönen Blick über das Land (das nicht aus Bergen bestand, sondern direkt an der Küste lag!).

Wir bereiteten einen Kartoffelsalat vor und gingen danach raus, wo ich eine Hof-Tour bekam und alle Tiere und Gebäude gezeigt bekam ๐Ÿฅฐ

Der alte Flugplatz lag hinterm Haus und als er geschlossen wurde, wurde ein altes Flugzeug dort vergessen, dessen Wrack jetzt eine „Touristen-Attraktion“ ist. Da es auf der Weide von den Pferden mit Fohlen liegt, war es für uns natürlich ein Grund mehr, hinzulaufen und es anzuschauen ๐Ÿ˜…

 

Danach gingen wir wieder rein und halfen mit das Abendessen vorzubereiten. Es wurde gegrillt und wir musste ein wenig umräumen, weil so viele Leute zu Besuch waren ๐Ÿ˜…

Nach dem Essen zogen wir uns dann um und gingen eine Runde ausreiten. Das Wetter war nicht das beste und der Nebel kam schon wieder runter, aber dennoch hat es total Spaß gemacht - selbst wenn es wirklich ein IslandPONY war ๐Ÿ˜… bei uns zu Hause auf der Farm haben wir ja eher die XXL Version von den Pferden ๐Ÿ˜‚

 

Nach dem Ritt war es dann auch schon kurz nach 11 und wir machten uns nur noch Bettfertig und gingen schlafen.

 

Am Samstag morgen hat meine Freundin mich dann um 11 Uhr geweckt, da ich ich noch wie ein Stein am schlafen war ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

Erst ging es in die Dusche und dann gab es ein leckeres Frühstück ๐Ÿฅฐ

Und danach ging es dann ganz spontan (was auch sonst bei den Isländern) mit ihrem Gastpapa und dem älteren Mädchen auf die Pferde ๐Ÿ™ˆ da so viele am Hof waren momentan wurden diese einfach in der Herde bewegt, was für mich ja immer ein Traum gewesen ist ๐Ÿค—

Wir drei Mädels warteten also erst am Hof, bis die Touristen, die auf dem Weg zum Flugzeugwrack waren, endlich aus dem Weg gegangen waren, und ritten dann alle nebeneinander hinter dem Gastpapa, der die Herde anführte, hinterher. Es ging immer an der Küste entlang, beim Leuchtturm wurde Pause gemacht und dann bis zum Flughafen, wo erneut eine Pause gemacht wurde.

Das Mädchen wurde dort abgeholt und wir tauschten Pferde.

Jetzt hatte ich eine wundervolle Fuchsstute, die schon was älter war, aber voll mit Energie und wir zwei hatten die Ehre den Stopper zu spielen und waren nun allein dafür verantwortlich, dass alle Pferde schön in einer Reihe hinter dem Gastpapa herliefen und keiner abhaute.

Nach ca. 4 Stunden waren wir wieder heim und ihr könnt euch kaum vorstellen wie viel Spaß ich hatte ๐Ÿ˜๐Ÿ™ˆ

 

Da das Wetter nicht sooo gut war, aßen wir erstmal was und saßen dann nur noch auf dem Sofa und waren am quatschen, bis es endlich Zeit für einen Film war ๐Ÿ˜… okay - zwei Filme ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

 

Gegen Mitternacht legten wir uns dann wieder ins Bett und schliefen bis 10 Uhr am nächsten morgen - ich musste mal wieder aus meinem Stein-Schlaf geweckt werden ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

 

Wir frühstückten, bereiteten ein Lunchpaket vor, holten ein Auto ab und fuhren erst nach Þórshöfn, um zu tanken und dann raus auf die Halbinsel Langanes ๐Ÿค—

Dort gab es unter anderem eine schöne Aussichtsplattform, eine  Leuchtturm an der Spitze der Halbinsel und ein verlassenes Fischerdorf, in dem noch die Ruinen der Häuser zu sehen waren.

Wir verbrachten den halben Tag dort und hatten eine Menge Spaß. Das Wetter war in Ordnung, es war immer noch sehr nebelig, aber der Durchmesser, in dem man tatsächlich etwas sehen konnte, war relativ groß ๐Ÿ˜‚

Das kleine Sträßchen dort raus war teilweise mehr Schlagloch als Straße, aber dennoch haben wir das beste daraus gemacht - halt nur etwas langsamer ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

 

Gegen 17:30 Uhr waren wir dann wieder zurück und passten ein wenig auf das kleine 2-jährige Kind der Farm auf ๐Ÿ™ˆ

Dabei bereiteten wir Abendessen vor und aßen auch gemeinsam.

 

Als ihre Gasteltern wieder daheim waren, waren wir so müde und unmotiviert nochmal raus zugehen, dass wir wieder auf dem Sofa landeten und einen Film schauten ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚ ein sehr gemütlicher Abschluss eines sehr entspannten und schönen Urlaubs ๐Ÿฅฐ

 

Am nächsten Morgen wurde nur noch gefrühstückt, Sachen gepackt und verabschiedet, ehe mich meine Freundin zum Flughafen fuhr und ich dort noch etwa eine Stunde länger auf den Flieger warten musste, der (Überraschung) wegen schlechten Wetters Verspätung hatte ๐Ÿ™„๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

 

Die Maschine war tatsächlich noch kleiner als die am Freitag und ganze neun Passagiere hätten hineingepasst!! Wir waren aber wieder nur 3 ๐Ÿ˜…

25Minuten Flug und wir waren in Akureyri angekommen, von wo aus ich mich auch direkt auf den Weg nach Hause machte ๐Ÿ˜…

 

Gegen 15.30 Uhr kam ich wieder zu Hause an, mit aufgeladenen Akkus und viel Energie und Motivation für die nächsten Wochen! ๐ŸŽ‰

Mich konnte auch nicht bremsen, dass die Kleine noch etwas krank war, denn die Kids hatten das ganze Wochenende die Bude vollgekotzt... ๐Ÿ˜ณ๐Ÿ™„

 


Der Urlaub hat mir definitiv gezeigt, dass ich mal öfters einen freien Tag nehmen sollte. Das habe ich mir gleich zu Herzen genommen und nächsten Sonntag werde ich eine Freundin in Reykjavík besuchen
๐Ÿ™ˆ๐Ÿค— jetzt beginnt die Reisezeit ๐ŸŽ‰๐Ÿ™ˆ

Spontan is doch am besten

16Juni2020

Schon am Sonntag nach dem Familienurlaub ging es weiter.

 

Ein AuPair, das ich aus Reykjavík kannte, hatte mich morgens gefragt ob ich nicht Zeit hätte nach Sauðárkrókur zu kommen und dort einen Kaffee zu trinken. Daraufhin habe ich mich fix mit meiner Gastmutter besprochen und nach dem Mittagessen setzte ich mich ins Auto und fuhr hoch in die "Stadt". Dort kam ich gegen 14 Uhr an und wir gingen erstmal einen Kaffee trinken und ein wenig quatschen. Nach über einer Stunde entschieden wir uns dazu, ein Stück mit dem Auto rauf zu fahren und das Waldgebiet unsicher zu machen, wo ich mit den Kids zum Fotoshooting war. Dort liefen wir dann auch eine ganze Weile durch die Gegend, bis wir uns wieder auf den Weg zum Auto machen musste. Gemeinsam fuhren wir noch zu einem Store, da sie fürs Abendessen einkaufen musste und dann habe ich sie wieder an ihrem Auto abgesetzt. Nun hätte ich nur noch 20 Minuten Zeit gehabt und die wollten wir nutzen, um ein wenig an den Strand zu gehen. Dort fuhren wir dann mit beiden Autos hin. 

 

Dort angekommen sah ich, dass sich der Plan meiner Gastfamilie mal wieder geändert hatte und ich doch nicht nach Hause kommen musste, um mein ältestes Gastkind zu einem Freund zu fahren. Also genossen wir einfach ein wenig den Strand und als Highlight des Tages konnten wir dann Wale sehen, die in dem Fjord ihre Bahnen zogen. Das war einfach unglaublich schön!

 

Gegen 17 Uhr mussten wir uns beide dann dennoch auf den Weg machen. Meine Freundin fuhr zurück zum Sommerhaus und für mich ging es weiter nach Blönduós, denn dort hatte ich mich mit den anderen AuPairs hier aus der Umgebung verabredet.

Wir aßen gemeinsam zu Abend und hatten uns nach langer Corona-Pause natürlich viel zu erzählen. Nach dem Essen gingen wir dann noch Eis an der Tankstelle kaufen und eine Runde spazieren und dann war es auch schon wieder Zeit Goodbye zu sagen, denn ich hatte ja noch 45 Minuten Fahrt vor mir und ich wollte nicht allzu spät heim kommen.

Kurz vor der Verabschiedung fiel uns dann ein, dass wir uns ja eventuell garnicht umarmen durften. Oder nicht - oder doch. Da wir an einem öffentlichen Platz waren und Sonntag Abend natürlich viele Leute unterwegs waren, gaben wir uns zur Verabschiedung nur einen Ellbogen-Check :D

 

Abends war ich dann sehr müde vom ganzen Auto fahren (es waren ja immerhin mindestens 120km) aber mega glücklich, endlich mal wieder etwas ohne die Kids unternommen zu haben!

 

Am Montag ging es dann aber schon wieder weiter! Denn meine Gastmutter und ich hatten einen Trip nach Akureyri zum Friseur geplant. Und den haben wir tatsächlich auch ohne Änderungen durchgeführt :D

 

Relativ früh machten wir uns auf den Weg und mussten erst zu einer Art TÜV, durch den das Auto glücklicherweise ohne grössere Mängel durch kam. Lustige Story dazu: ich blieb im Auto sitzen und muss tatsächlich wie ein Auto geguckt haben, als der Kontrolleur plötzlich neben mir saß und mit mir geredet hat :D das hatte mich in dem Moment einfach unendlich verwirrt, sehr zur Freude meiner Gastmutter :P

Als nächstes fuhren wir in eine Bäckerei und tranken Kaffee und assen ein Teilchen. War ja mittlerweile schon 10 Uhr. Wir schlenderten noch in einen Shop und dann ging es auch schon zum Friseur. Meinen Kommentar zum Resultat spare ich mir jetzt mal, ich hoffe einfach, dass ich es ganz bald fixen lassen kann...

Als ich fertig war gingen meine Gastmutter und ich zu Mittag essen und dann war meine Gastmutter an der Reihe. Sie liess sich die Haare allerdings färben, was so seine Zeit dauert. Aus dem Grund hatte ich das Mädchen aus dem Hotel angeschreiben, mit der meine Eltern und ich uns im Februar recht gut verstanden hatten und so kam es, dass ich an einem Montag um 13 Uhr mit ihr im Hostel saß und ein Bier getrunken habe, während wir durchgehend am quatschen waren. Das hat so viel Spass gemacht und ich hoffe, dass ich sie oder sie mich bald mal besuchen kommen kann :D

 

Nach dem Mittagsbier ging es dann für meine Gastmutter und mich weiter. Zuerst kauften wir neue Bäume für den Garten, dann ging es wieder ins Shopping-Center (wo es erstmal Kaffee gabe) und am Ende noch in den Store. Mit früh wieder zu Hause sein war das mal wieder nichts!

 

Dennoch war es ein sehr interessanter und lustiger Tag und ich bin mal sehr gespannt was die nächsten Wochen so bringen werden :)

Unterwegs mit der family

13Juni2020

Am Dienstag den 09.06 ging es abends ganz spontan schon eine Nacht eher in den Westen Islands.

 

Dort habe ich meinen ersten Urlaub gemeinsam mit meiner Gastfamilie verbracht ๐Ÿฅฐ

 

Gegen 18 Uhr fuhren wir mit Auto und Wohnwagen-Zelt-Teil los und kamen ca. 2 Stunden später in Borgarnes an. Dort gab es zuerst Abendessen im Restaurant, für mich Pasta, für die Kids Pizza ๐Ÿคจ๐Ÿ˜…

Danach fuhren wir zum Campingplatz und bauten unseren Anhänger auf. Naja, sagen wir es so: ich lief mit den Kids zum Wasser und erkundete die Umgebung, während meine Gasteltern aufbauten ๐Ÿ˜‚ der Campingplatz war zusammengefasst nicht der beste, da er direkt an der Ringstraße lag, aber zur anderen Seite hin grenzte er direkt am Wasser ๐Ÿฅฐ

 

Relativ spät ging es dann für alle ins Bett. Ich teilte mir ein 1,20m Bett mit meinen zwei älteren Gastkindern. "Teilen" - das stimmte so nicht ganz, da ich mit Abstand am wenigsten Platz UND am wenigsten von meiner Bettdecke hatte.. aber auch das hab ich irgendwie überlebt ๐Ÿคช๐Ÿคช

 

Am nächsten morgen wachten wir gegen 8Uhr auf und frühstückten. Danach fuhren meine Gasteltern schon gegen 9 Uhr mit dem Auto weg, da sie den ganzen Tag bei einem Seminar waren.

Ich schnappte mir also einen Rucksack, packte fast alles wichtige für einen Ausflug mit Kindern ein und dann liefen wir bei Sonne und mindestens 15 Grad einmal quer durch die Stadt, da am anderen Ende ein Spielplatz war, auf dem wir Spielen wollten.

Nach 2,5km kamen wir dort auch an. Der Spielplatz war auch an der Küste gelegen und komplett aus Holz gestaltet. Ein paar Bäume machten diesen wundervollen Spielplatz zu einem Ort, an dem man Stunden hätte spielen können. 
Hätte - denn ich hatte an alles gedacht, aber nicht an eine Ersatzwindel. Und natürlich hat die Kleine direkt nach der Ankunft gekackt, sodass wir quasi gezwungen waren, etwas eher wieder zum Campingplatz zurückzukehren. 

Das war auch ganz gut, denn durch all die Aufregung war die Kleine schon sehr müde und so konnte ich sie nach dem Mittagessen etwas schlafen legen. Was gab es zu essen? Richtig! Pizza ๐Ÿคจ๐Ÿ˜…

 

Die Mittagspause genossen die beiden älteren Kids und ich dann in der Sonne vor unserem Zeltanhänger. "Genossen" - das traf wohl nur auf mich zu, denn die Kids waren schon viel am rumnörgeln๐Ÿ˜…  Wir malten und spielten mit den Würfeln ๐Ÿฅฐ

 

Als die Kleine dann gegen 14 Uhr fertig war mit schlafen haben wir erstmal alles aufgeräumt und uns dann fertig gemacht. 
Danach liefen wir wieder in die Stadt und die Kinder durften sich ein Eis aussuchen ๐Ÿค— im Nettó haben wir dann auch gleich noch einen Ball gekauft, damit wir damit auf der großen Campingplatz-Wiese spielen konnten.

 
Zurück am Campingplatz wurde der Ball auch direkt eingeweiht. Glücklicherweise waren alle anderen Besucher abgereist, sodass wir massig Platz zum spielen hatten ๐Ÿ˜…

 

Am Vortag hatte ich ihnen versprochen, mit den Füßen ins Wasser zu gehen und das wollten sie dann natürlich am Nachmittag auch noch umsetzen. Da gab es nur ein Problem: das Wasser war nicht mehr da und hatte sich wie im Wattenmeer zurückgezogen ๐Ÿ˜…

Also konnten wir nur in dem matschig-tiefen Sand rumplanschen ๐Ÿฅฐ 

 

Danach waren wir dementsprechend auch etwas dreckig bzw. sandig, was für mich überhaupt kein Problem war, aber die Kinder haben sich plötzlich total angestellt und so mussten wir zuerst den ganzen Sand abwaschen, ehe wir wieder spielen konnten ๐Ÿคฆ๐Ÿฝ‍โ™€๏ธ

Kurz danach kamen auch schon meine Gasteltern zurück, wir bauten ab und dann ging es auf direktem Wege nach Bifröst, wo wir die nächste Nacht in einem Hotel untergebracht waren.

Zugegebenermaßen fuhren wir nicht direkt zum Hotel, da wir unterwegs nochmal für ein Eis stoppen mussten ๐Ÿ˜… aber danach gings direkt zum Hotel ๐Ÿ˜‚

 

Dort angekommen bezogen wir unsere Zimmer. Ich hatte die große Ehre mit alle  Kinder in einem Zimmer schlafen zu dürfen ๐Ÿคจ๐Ÿ˜ฌ

Dann war auch schon Abendessen-Zeit. Was gab es für die Kinder? Natürlich, Pizza ๐Ÿคจ๐Ÿ˜‚

 

Um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen gingen  wir alle gemeinsam noch in den Pool und entspannten ein wenig. Dort musste ich auch feststellen, dass ich mir am Tag einen Sonnenbrand im Gesicht und an den Schultern geholt hatte ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚ da ist einmal Sonne hier und dann das...! ๐Ÿคจ

 

Abends durften die Kids dann noch etwas fern schauen und dann habe ich sie auch direkt ins Bett gelegt. Müde war natürlich keiner von ihnen! Komisch nur, dass nach 2 Minuten komplette Stille war und alle tief und fest eingeschlafen waren ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

 

Am nächsten Morgen musste ich sie dann auch tatsächlich um kurz vor 9 aus dem Bett schmeißen, weil das Frühstück wartete, aber alle noch tief und fest am schlafen waren ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

Nach dem Frühstück gab es dann wie so üblich eine spontane Planänderung, da das Wetter in Snæfellsnes, wo wir eigentlich hinwollten, mega schlecht war. Also fuhren wir erst nach Borgarnes zurück um dort im Store einzukaufen und machten uns dann auf den weg nach Húsafell (genau die andere Richtung). 

Dort kamen wir gegen 12 Uhr mittags an und bauten erstmal den Anhänger auf. Nein stop - meine Gasteltern bauten den Anhänger auf, ich erkundete mit den Kindern den Campingplatz und machte den Spielplatz unsicher :D 

Um kurz vor 1 ging es dann aber auch schon weiter, denn wir hatten eine Tour in Islands mächtigster Höhle gebucht. Die Viðgelmir Höhle liegt ca. 15 Autominuten vom Campingplatz entfernt und war den Besuch definitiv wert! Es ist einfach beeindruckend, was die Natur so alles leisten kann. Die Führung war natürlich in isländisch, ich war aber echt überrascht, wie viel ich verstehen oder mir zumindest ableiten konnte :)

Danach war nicht etwa Pause angesagt, nein! Wir fuhren zurück zum Campingplatz, wo es ein schnelles Mittagessen gab und dann ging es direkt ins Schwimmbad. Isländer und Schwimmbäder, das ist ja so eine Sache :P und obwohl ich wirklich kein grosser Fan vom Schwimmen gehen bin, so muss ich doch sagen, dass ich es hier in Island recht gerne mache. Meist gibt es ein Becken zum Schwimmen und dann mindestens einen "heitur pottur". Mein Favourit ist ja der von 42 Grad aufwärts..

In diesem Schwimmbad, was wir die meiste Zeit ganz für uns alleine hatten, gab es auch noch eine Rutsche. Die in einem kalten Becken endete. Und wer ist hier die grösste Frostbeule und wurde ununterbrochen dazu genötigt, Rutschen zu gehen.. genau: ICH!! Es hat aber zugegebenermassen recht viel Spass gemacht ๐Ÿค—

 

Als wir dann mit dem Schwimmen fertig waren, gab es erstmal Eis (wo ich aber dankend drauf verzichtet habe .. man glaubt es kaum, aber man kann zu viel Eis essen und den Appetit darauf verlieren).

Nun war es schon früher Abend und wir machten uns im Auto auf den Weg zu einem Hotel, wo wir gemeinsam Abendessen waren, denn es war der Geburtstag meines Gastvaters. Was gab es zu Essen.. KEINE PIZZA!!! ๐ŸŽ‰

 

Am Abend spielten wir dann noch etwas mit dem Ball auf dem Campingplatz und später mit den Würfeln und dann war auch dieser Tag schon wieder vorbei.

 

Am nächsten Morgen mussten wir feststellen, dass das Wetter immer noch nicht gut war und so entschlossen wir uns gegen 10 Uhr einzupacken und weiterzufahren. Den ersten Stopp legten wir bei einem Wasserfall ein, dem Hraunfoss. So einen schönen Wasserfall hatte ich zuvor noch nicht gesehen und ich war sehr dankbar, dass wir dafür gestoppt hatten, auch wenn weder die Kinder, noch das Wetter in einer guten Stimmung waren.

Dann entschieden wir uns dazu Snæfellsnes noch eine Chance zu geben und wenigstens einen schnelldurchlauf zu wagen. Dieses Vorhaben brachen wir nach dem Mittagessen in einem kleinen Caffee ab, da es ununterbrochen schütten sollte. Als normalen Regen konnte man das schon nicht mehr bezeichnen ๐Ÿ˜‚

Als machten wir uns auf den Heimweg. Dabei mussten wir allerdings noch bei einer Farm stoppen um - wer haette das gedacht - hausgemachtes Eis zu essen. Und das war wirklich unbeschreiblich lecker!

 

Danach legten wir nur noch einen Stopp in Hvammstangi beim Store ein, um für zu Hause einzukaufen und dann ging es auch wirklich heim.

 

Müde, aber sehr glücklich fiel ich am Abend in mein eigenes Bett, dass ich mir mit keinem teilen musste und schlief am nächsten morgen bis 11 Uhr durch, ehe mich die Kinder weckten, weil sie dachten dass ich tot wäre.. ๐Ÿ™„

 


Zusammengefasst war es wohl eher Arbeit als Urlaub, aber immerhin konnte ich ein wenig mehr vom Land sehen. Und jetzt! Ja jetzt bin ich tatsächlich urlaubsreif! Mal sehen, wann ich das hinbekommen werde.. ๐Ÿ˜‚

Ab in den Wald!

03Juni2020

Am Mittwoch kam meine Gastmutter vormittags plötzlich in den Garten und bat mich um ein Gespräch unter vier Augen. Da ist mir mal kurz für eine Sekunde etwas komisch geworden, da die Kinder momentan relativ kompliziert und anstrengend sind und ich teilweise etwas überfordert mit ihnen bin...

Aber alle Sorge umsonst!

Nach der fast überstanden Lambing season hatte sie vor, das Haus einmal gründlich zu putzen und da mein Gastopa in Akureyri war und mein Gastpapa nach dem Mittagessen raus fahren wollte, um Zäune zu reparieren, bat sie mich darum, einen kleine Ausflug mit den Kids zu unternehmen, um in Ruhe putzen zu können ๐Ÿ˜…

Das Angebot nahm ich natürlich dankend an. Ich hatte eine Idee, wo ich hinfahren würde (es war relativ kalt und windig, sodass ich wirklich nicht in der Stimmung fürs Schwimmbad/Freibad!! war) und generell genieße ich es immer, Zeit mit den Kinder zu verbringen, wenn meine Gasteltern gaaanz weit weg sind. Das ist überhaupt nicht böse gemeint, aber es ist 1000 Mal einfacher für mich, wenn ich allein mit den Kinder bin. ๐Ÿ™ˆ๐Ÿ˜ฌ

 

Also spielten wir noch ein wenig auf dem Trampolin und dann wurden wir auch schon zum Mittagessen reingerufen. Meine Gastmutter hatte uns derweil ein schönes Picknick für unterwegs vorbereitet und ich brauchte nur noch einen Rucksack mit den restlichen nötigsten Dingen packen. Und das ist mit drei Kindern und dem unberechenbaren isländischen Wetter eine ganze Menge ๐Ÿ˜ฌ

Neben Mütze und Handschuhe für alle musste auch noch Platz für Regenhosen sein ๐Ÿ˜… so war der Rucksack am Ende komplett voll und leider auch recht schwer ๐Ÿ˜ฌ๐Ÿ˜…

 

Nachdem ich alles vorbereitet hatte, schnappte ich mir die Kids, tankte noch schnell das Auto am Hof voll und dann ging es auch schon los. 

Unser Ziel: Varmahlið!

 

Das ist so ca 35-40km entfernt von der Farm und ich habe dort einen kleinen Wanderweg im Internet gefunden.

Dort angekommen konnte ich die Kids tatsächlich relativ schnell von dem Wald und einem ausgiebigen Spaziergang bis zur Spitze begeistern und wir hatten alle unglaublich viel Spaß!

Ich war die letzten Tage sehr müde von den Kids gewesen, da diese überhaupt nicht gehört hatten und um es schonungslos ehrlich zu sagen: ich hatte teilweise echt keinen Bock mehr auf die letzten Monate hier und war abends einfach nur müde und am weinen.

 

Da haben diese Paar Stunden unterwegs echt unglaublich gut getan und mir mal wieder die Kids gezeigt, die ich eigentlich kennen und lieben gelernt habe ๐Ÿฅฐ

 

Der Wald war neben einem Campingplatz gelegen und es war auch eher ein Wäldchen, denn nach ca. 20minuten waren wir schon oben angekommen ๐Ÿ˜… die Aussicht war atemberaubend und man konnte fast über ganz Skagafjörður gucken. 
Die Kids waren die Aussicht natürlich nicht so lange am genießen wie ich und so haben wir recht schnell den ersten Teil unseres Picknicks gehabt ๐Ÿ˜…

 

Dann kamen 5 Minuten, die mich beinahe zur Verzweiflung gebracht hätten. Es war nicht wirklich kalt in Varmahlið und so hatte ich fast alle Jacken im Rucksack. Als wir den "Abstieg" begannen, war der Kleinen kalt, der Mittleren aber nicht. Kurz danach war es dann anders herum und so forderte ich die Mädchen dazu auf, einfach Jacken zu "tauschen". Die Jacke der Kleinen passte der Mittleren auch und an sich war das alles überhaupt kein Problem.

Allerdings hatte die Kleine an diesem Tag keine  Mittagsschlaf gemacht und dann gab es ein riesen Theater, weil die Mittlere ihre Jacke an hatte. Sie war absolut nicht zu beruhigen und letzendlich musste ich den Rucksack absetzen und die Jacken tauschen... ๐Ÿคฆ๐Ÿฝ‍โ™€๏ธ๐Ÿคฆ๐Ÿฝ‍โ™€๏ธ๐Ÿ˜‚

 

Nach unserer Wanderung spielten wir noch ein wenig Fußball auf dem Kunstrasenplatz, der am Parkplatz war. Das Wetter hier war super, die Sonne schien und die Kids spielten nur im T-Shirt! ๐Ÿฅฐ

Leider musste der Große dann mal groß zur Toilette, weshalb wir unsere Sachen ins Auto schmissen und runter zum Store fuhren. Dort kaufte ich mit den Mädchen Capri Sonne für alle und der Große konnte zur Toilette gehen ๐Ÿ˜…

 

Auf dem Rückweg machten wir dann wieder bei Stone-City stoppt, um den Rest unseres Picknicks zu verspeisen. Das Denkmal und der Parkplatz sind in etwa 5-10Minuten entfernt von Varmahlið, aber als wir dort ankamen war es saukalt umd so windig, dass wir uns letzendlich ins Auto verkrümelt haben, um zu Essen ๐Ÿคฃ๐Ÿคฃ๐Ÿ˜‚ Willkommen in Island! ๐Ÿ˜‚

 

Gegen 17 Uhr waren wir dann wieder zu Hause und wir liefen eigentlich direkt in den Garten, um weiter auf dem Trampolin zu spielen ๐Ÿ™ˆ

 

Am Abend gab es dann noch einen Spaziergang mit den Hunden und dann war auch dieser Tag schon wieder vorbei.

Und der nächste Ausflug mit den kleinen Monstern ist in meinem Kopf auch schon geplant ๐Ÿ˜Ž๐Ÿ™ˆ

 

 

Lambing season III

02Juni2020

Nun war schon die letzte Mai-Woche gekommen - wo ist denn nur die Zeit geblieben??

 

Die letzte Mai-Woche : das hieß auch die letzte halbe Schulwoche für mein ältestes Gastkind! Unfassbar, dass das Schuljahr vorbei ist und nun Sommerferien sind!

 

Am Dienstag waren meine Gasteltern zusammen in Sauðárkrókur, sodass ich an diesem Tag durchgehend mit den Kids zusammen war. Gekrönt wurde der Tag mit einer Traktor-Fahrt mit meinem Gastpapa hoch in die Highlands ๐Ÿ™ˆ wir haben die Wildpferde gesehen und Fohlen gezählt und ich hab mich mal wieder gefreut wie ein kleines Kind ๐Ÿ˜‚

 

In dieser Woche saß ich ansonsten tatsächlich relativ viel im Auto ๐Ÿ˜…

Donnerstags habe ich den Ältesten von einem Freund abgeholt, der ca 20-30 Minuten von uns entfernt wohnt. Zum Ferienbeginn hatte er dort übernachten dürfen und war natürlich super happy darüber ๐Ÿ™ˆ

Am Freitag bin ich spontan nach Blönduós gedüst, da mein Paket endlich in der Poststation angekommen war (hat ja nur 4 Wochen gedauert..) und da die Post hier ja seit Corona kommt und geht wie und wann immer sie möchte und ja auch noch ein Feiertag vor der Tür stand, musste ich einfach direkt losdüsen, um es heim zu holen ๐Ÿ™ˆ๐Ÿ˜‚

Am Samstag ging es dann für meine beiden ältesten Gastkids zu einer Geburtstagsfeier bei dem Freund, wo der Älteste mitte der Woche übernachtet hatte. Beim Hinbringen war alles super ๐Ÿ˜… zum Abholen sollte ich die Kleine mitnehmen und so war ich mal wieder relativ spät dran. Kurz zuvor war ein Freund aus Reykjavík zurück ins Tal gekehrt und ihm war ein Reifen geplatzt. Nett wie ich bin habe ich ihn natürlich mega ausgelacht ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚ tja, Karma ließ nicht lange auf sich warten... Als wir endlich im Auto saß und losdüsten, kam ich gerade einmal 10km weit, als ich plötzlich ein komisches Geräusch hörte. Kurz vor der Asphalt Straße war mir ein Reifen kaputt gegangen und da stand ich nun und konnte weder meinen Gastpapa, noch meine Gastmutter erreichen und hatte noch 4% Akku übrig ๐Ÿคฆ๐Ÿฝ‍โ™€๏ธ
Mir blieb also nichts anderes übrig, als meinen Gastopa anzurufen und ihm irgendwie auf isländisch zu erklären, dass ich einen kaputten Reifen hatte und Hilfe benötigte ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

 

Was soll ich sagen: 15min später hat mein Gastvater mich und die Kleine eingesammelt und wir haben die Kids vom Geburtstag abgeholt, sind dann wieder nach Hause gedüst, um Werkzeug zu holen und dann den Reifen zu wechseln ๐Ÿคฆ๐Ÿฝ‍โ™€๏ธ
Danach habe ich es immerhin geschafft, das Auto unversehrt wieder zum Hof zurück zu bringen ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

Tjaa, am Ende des Tages war ich dann diejenigen, die von allen anderen geneckt und ausgelacht wurde ๐Ÿคจ๐Ÿ˜‚

 

Am Sonntag ging es dann mit dem Auto direkt weiter, denn die Kids und meine Gastmutter hatten einen "Fototermin" in Sauðárkrókur, bei dem ich als Begleitung mitgefahren bin. Das Wetter war - naja - nass.

Dennoch sind ein Paar schöne Fotos entstanden und als Belohnung gab es einen Eisshake und neue Sonnenbrillen für alle ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚ an einem kalten Regentag - logisch, oder? 

Wir hatten jedenfalls mal wieder eine Menge Spaß gemeinsam und auf dem Rückweg haben wir noch Hamburger für alle mit nach Hause gebracht ๐Ÿฅฐ

 

Am ersten Dienstag im Juni bin ich wie gewohnt aufgestanden, habe mich in meine dreckigen Hof-Klamotten geschmissen und bin in die Küche gelaufen um zu frühstücken.

Da saß meine Gastfamilie und meine Gastmutter grinste mich breit an und fragte nur: "Hast du Lust nach Akureyri zu fahren?"

Ich war etwas verwirrt aber 15 Minuten später saßen wir 4 Mädels im Auto und fuhren nach Akureyri.

Meine Gastmutter musste einige Besorgungen machen und ich war die meiste Zeit bei den Kinder. Leider war es ein absolut beschissener Tag, die Kinder hörten überhaupt nicht und liefen in dem Einkaufszentrum andauernd weg oder benahmen sich wie die letzten Idioten.

 

Meine Gastmutter und ich waren echt ultra sauer und genervt und fast schon froh, als wir endlich nach Hause fahren konnten.

An dem Abend habe ich einen ganz langen Spaziergang runter zum Fluss gemacht, wo kein Handyempfang ist, keine Menschenseele zu sehen ist und man einfach nur allein ist... das war echt nötig..

Solche Tage machen einfach überhaupt keinen Spaß und ich kann nicht behaupten, dass ich es genossen habe, mal wieder "shoppen" zu gehen..

 

Hoffentlich bessert sich die ganze Situation mit den Kids ganz schnell wieder ๐Ÿฅบ๐Ÿคจ

Lambing season II

24Mai2020

An dem Tag, als meine Gastoma uns verlassen musste, ging es gleich weiter mit Action!

 

Denn spät Abends kam die Schwester meines Gastpapas mit ihrer Familie zu Besuch. Das hieß für mich: 5 statt 3 Kinder und dazu Kinder, die kein Englisch verstehen. Das hat mein isländisch vor eine Probe gestellt aber ich muss sagen, dass ich relativ stolz auf mich war. Alles, was ich den Kindern mitteilen wollte, habe ich auch mehr oder weniger in Worte fassen können ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜‚

Die Kids haben wir dann bespaßt indem wir mit ihnen reiten gegangen sind oder an einem Tag das Planschbecken aufgebaut haben ๐Ÿ™ˆ an dem Tag saß ich eingekuschelt in meinen Pullover auf der Bank im Garten während die Kids in ihren Badesachen im Wasser ihren Spaß hatten ๐Ÿ˜…๐Ÿ™ˆ

 

Was die Schafe angeht hatte sich die Lage ziemlich stark beruhigt, sodass der Schafstall für die Kids relativ langweilig wurde.

Und am 20.Mai wurde tatsächlich schon mit dem Abbau der Boxen in der Scheune begonnen. Lambing season hatte doch gerade erst angefangen und nun war es schon wieder vorbei?? ๐Ÿคจ๐Ÿ˜…

Am 22. Mai bin ich dann zum Einkaufen mit der Kleinen nach Blönduós geschickt worden und es war ein sehr komisches Gefühl, mal wieder in den Supermarkt zu gehen. Ich war ja lange (über einen Monat) nicht mehr von der Farm weg gewesen und mit all dem Corona-Kram nicht mehr ganz auf dem laufenden. 
Aber von den ganzen Maßnahmen war hier kaum mehr was zu spüren und auch die zwei Meter Abstand wurden von kaum jemanden eingehalten. ๐Ÿ˜…

Vor dem Supermarkt weilte eine Gruppe Camper, die ihr Mittagessen zusammen genossen und es wirkte alles wieder wie "eine heile Welt" ๐Ÿ˜Š

 

Manchmal ging ich Abends ausreiten, die Highlands sind endlich wieder soweit abgetrocknet, dass man sich mit den Pferden dorthon wagen kann. Es ist wirklich eines der schönsten Gefühle ohne Sattel auf dem Pferdchen zu sitzen, den schmalen Schafpfaden zu folgen, kein Haus, kein Mensch, kein Lärm... nur ab und an schaut ein Schaf, Vögel oder ein Schwan vorbei ๐Ÿฅฐ

 

Da ja nun 5 Erwachsene zu Hause waren, konnte ich die Farm auch mal wieder verlassen und nutze dies für einen Würfel-Abend auf der nächsten Farm ๐Ÿ™ˆ๐Ÿ˜Š


Nach 5 Tagen fuhren unsere Gäste dann wieder heim und es kehrte endlich mal wieder Ruhe ein bei uns ๐Ÿฅฐ das tat allen auch sichtlich gut, um motiviert für die letzten verbliebenen Schafe zu bleiben ๐Ÿ˜…๐Ÿ™ˆ

 

Lambing season I

19Mai2020

Am Sonntag den 10 Mai kam meine Gastoma aus Reykjavík zu Besuch.

 

Die Mädels waren total aufgeregt und konnten es kaum erwarten, sie wiederzusehen! Als sie das Auto auf den Hof fahren sahen, gab es kein Halten mehr und die Oma wurde herzlichst begrüßt. Als wir das Auto leer geräumt hatten (die Arme hatte den Einkauf übernommen, da es in Reykjavík billiger ist als auf dem Land), wurde sie erstmal herumgeführt und ihr wurden alle neuen Dinge gezeigt ๐Ÿ˜…

 

Dass meine Gastoma zu Besuch kam, bedeutete für mich eigentlich deutlich weniger Arbeit als normal, weil sie oft nach dem Mittagessen auf die Kinder aufpasste, sodass ich ein wenig frei bekommen konnte ๐ŸŽ‰

Die Zeit nutze ich unter anderem auch dazu, meinen Gastopa von hier zu begleiten, als dieser die Schafe ohne Lämmer raus in die Highlands fuhr. Ich liebe es ja im Traktor mitzufahren und mit meinem Gastopa ist es immer sehr interessant, weil dieser ja nur Isländisch spricht ๐Ÿ˜… aber irgendwie bekommen wir das schon hin mit der Kommunikation und Spaß ist eigentlich immer garantiert ๐Ÿ˜‚

Für mich war das der erste Abschied, den ich hier durchleben musste, da meine Rosalie ja leider keine Lämmer hatte und somit jetzt frei und wild in den Highlands den Sommer verbringen darf ๐Ÿ˜ญ๐Ÿ˜… aber wenn man einmal sieht, wo die Schafe "ausgesetzt" werden, dann kann man sie eigentlich nur beneiden ๐Ÿฅฐ

 

Irgendwie hat es sich dann so entwickelt, dass ich abends nach dem Essen zuerst mit den Hunden rausgegangen bin und dann im Schafstall gelandet bin, um meiner Gastoma bei ihrer Nachtschicht ein wenig Gesellschaft zu leisten. Ich verstehe mich wirklich ausgezeichnet mit ihr und wir haben so viel gequatscht und gelacht und hatten einfach eine fantastische Zeit zusammen ๐Ÿ™ˆ

 

Auch wenn ich in dieser Zeit teilweise sehr unschöne Dinge sehen musste, wie viele tote Lämmer, die kompletten Innereien eines Schafes und wie mein Gastpapa einige Schafe erschießen musste, so konnte am Ende des Tages doch immer etwas positives überwiegen ๐Ÿ˜… 


Eine Nacht zum Beispiel haben wir kurz vor Mitternacht den diesjährigen "Rekord" hier auf der Farm von 30 Schafen, die Lämmer geboren haben, geknackt ๐Ÿ˜…๐Ÿ˜‚

 

Tagsüber war ich mit den Kindern natürlich viel draußen im Garten und im Schafstall unterwegs. Die Zeit drinnen haben wir genutzt um Geburtstagsgeschenke für meine Gastmama zu basteln.

Diese haben die Kids ihr dann total stolz an ihrem Geburtstag übergeben und sie hat sich sehr darüber gefreut ๐Ÿฅฐ

Das größte Geburtstagsgeschenk hat ihr allerdings unsere im Februar gekaufte Stute gemacht, die pünktlich am 17.Mai mit einem Fohlen an ihrer Seite auf der Weide herumstolzierte ๐Ÿ˜… aufgrund ihrer doch sehr eigenartigen Statur hatten wir schonmal vermutet, dass sie tragend sein könnte, aber wir waren uns nie wirklich sicher. Auch der Vorbesitzer konnte keine sichere Aussage geben ๐Ÿ˜… Dafür sind wir jetzt überglücklich mit unserem Überraschungs-Hengstfohlen ๐Ÿฅฐ

 

Die größte Überraschung für mich war es dann aber, als meine Gastmutter mich im Schafstall eines Tages plötzlich aufforderte, einem feststeckendem Lamm bei der Geburt zu helfen. Zuerst war ich etwas perplex aber dann habe ich mich dran versucht und es hat geklappt ๐ŸŽ‰ beide Lämmer sind gesund und munter zur Welt gekommen und die Svenja war stolz wie Oskar ๐Ÿ™ˆ๐Ÿ˜‚๐Ÿ˜‚

 

Zusammengefasst würde ich diese Woche als "stressigste" bezeichnen, da hier die meisten Lämmer zu Welt kamen und ich natürlich alles miterleben wollte, was möglich war - dabei kam der Schlaf ganz schön zu kurz und die Augenringe hätten kaum größer sein können ๐Ÿ˜… 

Aber es hat sich zu 100% gelohnt und ich würde es immer wieder so machen ๐Ÿฅฐ

 

So, das war mal wieder ein kleines Update ๐Ÿ˜…